Im Gespräch mit Christoph Schmitz

Die junge Pianistin Sophie Pacini, 1991 geboren in München, liebt es, der Musik auf den Grund zu gehen – nicht nur als Musikerin, sondern auch als analytische Beobachterin der Partitur. Das zeigt sie wieder einmal, wenn sie sich am Flügel im Deutschlandfunk Kammermusiksaal Franz Schuberts 7. Klaviersonate aus dem Jahr 1823 vorknöpft, seine a-Moll Sonate, D784, und im Gespräch die Motive, Entwicklungen und Stimmungen des Stücks auslotet. Alles illustriert sie immer wieder mit konkreten Musikbeispielen. So taucht sie ein in die unerbittliche, unversöhnliche, ja teils depressive Atmosphäre des ersten Satzes. Er reflektiert die gesundheitliche Krise des 26-jährigen Komponisten – fünf Jahre vor seinem Tod. Sehnsüchtig scheint sich die Musik aber auch an vergangenes Glück zurückzuerinnern. Dlf

Hier gibt es den Podcast zum Nachhören: